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Das Dauerthema: Kronen

„Die Kunst ist der Erhalt des Zahnes - nicht der Ersatz desselben! " (L.R.) ...... das ist wohl die wesentlichste Zusammenfassung unserer Erfahrungen aus 20 Jahren Zahnmedizin.

Noch drastischer kann man es auch so formulieren: "Keine Krone ist eine gute Krone!" Denn nichts ist besser als das, was die Natur uns gegeben hat! Warum?

Die Krone ist ein massiver Eingriff in die Zahnhartsubstanz. Die natürliche Krone wird vollständig vom Schmelz entblößt (abgeschliffen), das empfindliche, mit dem Nerven verbundene Dentin wird freigelegt und der Nerv heftig gereizt - manchmal stirbt er sogar ab.

Häufig wird auch noch das Zahnbett traumatisiert - entweder durch die rotierenden Instrumente oder durch unpräzise und zu tiefe Kronenränder: Die höchst empfindliche Zone am Übergang zum Zahnfleisch wird unwiederbringlich zerstört. Taschenbildung, Knochenverlust und vorzeitiger Zahnverlust können die Folge sein.

Um Missverständnisse zu vermeiden: Auch wir müssen manchmal Kronen anfertigen, wenn die Zerstörung der natürlichen Krone zu weit fortgeschritten ist. Nicht immer, aber immer Öfter greifen wir dort zu anderen Methoden (z.B. geklebte CEREC Keramikfüllungen), wo wir früher Kronen angefertigt haben.

Jede Krone die vermieden werden kann, ist eine gute Krone.